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Was Schlittenhunde mit meiner Resilienz zu tun haben.

Einmal im Jahr gehe ich bewusst in eine Situation, der ich mich nicht gewachsen fühle. Mich mindestens beim Gedanken an die Umsetzung, unwohl fühle. In der ersten Januarwoche lege ich mich fest. Ich definiere die eine große Herausforderung für das aktuelle Jahr.


Drei Bedingungen müssen erfüllt werden:

- Komplett neu für mich

- Komfortzone – besonders die mentale - muss dafür verlassen werden

- Körperlich herausfordernd


Einzige Bedingung an mich selbst: Scheitern ist eine Option :-)




Meine Challenges bisher:

  • Die Alpen zu Fuß überqueren, also 140 km auf dem E5 Fernwanderweg von Obersdorf nach Meran gehen mit Kind und Kegel

  • mit knapp 45 Jahren Rudern lernen im wackligen Skiff

  • ein adrenalingeladenes Schlittenhundegespann führen und nicht in den norwegischen Wäldern verloren gehen

  • Langlauf lernen

  • einen kompletten Winter lang Eisbaden nach der Wim Hof Methode (Tipp: Regentonne im Garten eignet sich super)


Meine diesjährige Challenge ist weniger Abenteuer


Für mich aber nicht weniger herausfordernd: mich mehr zeigen. In diesem Blog, in Trainingsvideos, als Speakerin vor richtig großem Publikum.


Warum ich das mache?

Das Leben hält tagtäglich viele Herausforderung bereit. Auf viele habe ich keinen Einfluss. Auf die, die ich mir selbst aussuche, schon.


Resilienz als persönlicher Feldversuch sozusagen.


Denn bei Resilienz geht es schließlich nicht darum, keine Angst oder Gefühle zu haben, sondern zu wissen, dass es in meiner Hand liegt, wie ich aus einer Krise oder Herausforderung, die auf den ersten Blick nicht zu bewältigen ist, hervorgehe. Ein sicherer Zugang zu unseren Ressourcen, hilfreiche Bewältigungsstrategien und Optimismus sind der Weg zu einem starken Selbst. Und das lässt sich trainieren. Mit oder ohne Schlittenhunde.


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